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Schöne Haut dank ausgewogener Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung sorgt für schöne Haut und wirkt sich positiv auf unsere (Haut-) Gesundheit aus. Wenn du dich intensiver damit befassen möchtest, welche Lebensmittel für deine Haut am geeignetsten ist, dann bist du hier genau richtig.

 

So kann eine gesunde Ernährung für schöne Haut sorgen und deinen Körper & Geist positiv beeinflussen

Du bist, was du isst. Diesen schlauen Spruch hast du bestimmt schonmal gehört. Aber hast du dich auch gefragt, was genau dahinter steckt? Wir möchten zeigen, wie das, was wir essen, unseren Körper und unser Wohlbefinden beeinflussen kann. Brauchst du auch morgens deine Tasse Kaffee, um richtig wach zu werden? Oder fühlst du dich auch jedes Mal ein bisschen glücklicher, wenn du ein Stück Schokolade gegessen hat?

Lebensmittel können unser Energielevel erhöhen, unsere Stimmung aufhellen und sogar ein Wundermittel bei kleinen Wehwehchen sein. Und nicht nur das: Die richtige Ernährung sorgt auch für ein richtig schönes Hautbild.

 

 

Unsere Haut: Der Spiegel unserer Gesundheit

Die Haut ist nicht nur der Spiegel unserer Seele, sondern auch unserer Gesundheit. Schönheit kommt von innen und beginnt mit einer gesunden Ernährung. Da man im Ernährungsdschungel schnell mal den Überblick verliert, haben wir für euch die Dos and Dont‘s bei deiner Ernährung (für jeden Hauttyp) für strahlende und schöne Haut zusammengefasst:

Say yes to good skin and not to:

  • Industriell verarbeitete Produkte wie Tiefkühlpizza sind praktisch, aber leider nicht gesund. Denn in Fertiggerichten findet man anstelle hochwertiger Nährstoffe, eine Menge an Geschmacksverstärkern, Süßstoff, Konservierungsmittel, Farbstoffe und Zucker.
  • Zu viel Zucker kann zu Verhärtungen und Faltenbildung in der Unterhaut führen. Grund dafür ist die Glykation, eine Reaktion von Zucker und den in der Haut enthaltenen Eiweißmolekülen.
  • Tierische Fette (in Milch- und Fleischprodukten) können die Talgproduktion negativ beeinflussen und so begünstigen, dass Poren schneller verstopfen. Rotes Fleisch gilt zudem als entzündungsfördernd. Aus diesem Grund solltest du tierische Produkte eher selten auf dem Speiseplan stehen haben.
  • Radikale Diäten führen nicht nur oft zu einer Fehlernährung, sondern setzen dir meist auch emotional zu. Da sich Nährstoffmängel und mentaler Stress meist negativ auf dein Hautbild auswirken, solltest du deine Ernährung lieber langsam, dafür aber langfristig umstellen.
Liebe Naschkatze, lieber Fast-Food-Junkie, wir haben aber auch gute Nachrichten für dich: denn es gibt ganz viele leckere Lebensmittel, die Süßigkeiten und Fertiggerichte wunderbar ersetzen können. Und das ganz ohne Nebenwirkungen. Im Gegenteil! Besonders bei Hautkrankheiten kann eine bewusste Ernährung ein wichtiger Behandlungsbaustein sein.


Unser Tipp: Lege dir zunächst ein Ernährungstagebuch zu, erfasse für ein paar Wochen alle Lebensmittel, die du zu dir nimmst, und beschreibe jeden Tag deinen Hautzustand.
So kannst du leichter Zusammenhänge zwischen deinem Hautbild und spezifischen Lebensmitteln, die dir nicht gut tun, erkennen.

Schauen wir uns an, was du zum Beispiel bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Akne und Rosazea Ernährungs-technisch beachten solltest.



Die richtige Ernährung bei Neurodermitis

Bei Personen, die von Neurodermitis betroffen sind, kommen besonders häufig Nahrungsmittelallergien vor. Bestimmte Lebensmittel können dann eine allergische Reaktion auslösen und das Hautbild verschlechtern. Deshalb ist es insbesondere bei Neurodermitis sinnvoll, ein Ernährungstagebuch zu führen, um mögliche Allergien erkennen und gezielt testen zu können.

Aber auch wenn bei dir keine Nahrungsmittelallergie vorliegt, gibt es Lebensmittel, die du bei Neurodermitis, dieser chronisch-entzündlichen Hauterkrankung besser meiden solltest:

  • Verarbeitete Lebensmittel enthalten, wie schon beschrieben, meist besonders viel Industriezucker oder ungesunde Fette. Aber auch enthaltene Farb- oder Duftstoffe können eine allergische Reaktion auslösen und Neurodermitis so verschlimmern.
  • Saures Obst und Nachtschattengewächse wie Kiwis, Erdbeeren oder Tomaten können durch potenzielle Allergene zu Neurodermitis-Schüben beitragen. Blaubeeren hingegen wirken entzündungshemmend und können vor Hautentzündungen schützen.
  • Zu viel Zucker hat leider immer negative Auswirkungen auf unseren Körper. Wenn du es also gerne süß magst, greif lieber zu Obst, denn hier ist zwar Fruchtzucker enthalten, aber auch eine Menge wichtiger Nährstoffe wie Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien.
  • Fleisch und Wurst haben leider ebenfalls keinen positiven Einfluss auf deine Haut, denn auch die in Salami & Co enthalten Glykationsendprodukte (kleiner Reminder: Glykation war die Reaktion von Zucker mit Proteinen) führen zu Entzündungen im Körper.


Diese Lebensmittel können bei Neurodermitis helfen

  • Ätherische Öle, die beispielsweise in Ingwer und Fenchel enthalten sind, wirken entzündungshemmend. Also: Keep calm and drink (Ingwer & Fenchel) Tea!
  • Probiotika und Präbiotika helfen eine gesunde und funktionierende Darmflora aufzubauen. Probiotika sind in fermentierten Milchprodukten wie Kefir oder Buttermilch enthalten. Präbiotika kannst du beispielsweise über den Verzehr von Chicorée, Porree oder Bananen aufnehmen.
  • Kaltgepresste Öle bieten sich an, um Speisen zu verfeinern und dabei etwas gutes für deine Haut zu tun. Ein Must-Have Öl bei Neurodermitikern: Arganöl. Nicht nur versorgt es deinen Körper mit ungesättigten Fettsäuren, die dein Immunsystem beruhigen, sondern seine sekundären Pflanzenstoffe wirken ebenfalls heilend und entzündungshemmend. Auch Nachtkerzenöl (eignet sich zwar weniger für die Salatsoße, ist aber in Kapselform erhältlich) wirkt multifunktional: Die enthaltenen Gamma-Linolsäuren sind wichtig für die Hautbarriere, die Produktion von Hautfetten und die Feuchtigkeitsbildung.
  • Omega-3-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, die die Herstellung von entzündungsfördernden Botenstoffen reduzieren. Sie sind zum Beispiel zu finden in Rapsöl, Leinsamen, Walnüssen, frischem und vor allem in eingelegtem Fisch

 

 

So linderst du Akne mit bewusster Ernährung

Bei Akne können verarbeitete Lebensmittel, viel Zucker aber auch Milchprodukte zu einer Verschlechterung des Hautbildes führen. Die natürlichste Akne-Behandlung ist ein ausbalancierter Mikronährstoffgehalt deines Körpers. Auch Vitamine, Mineralien und Spurenelemente wirken sich positiv auf deinen Krankheitsverlauf aus. Die wichtigsten Tipps, haben wir für dich zusammengefasst.

Auf diese Lebensmittel solltest du bei Akne lieber verzichten:

  • Hochglykämische Nahrungsmittel wie Milchschokolade, Honig und andere süße Lebensmittel haben einen hohen glykämischen Index (dieser gibt an, wie bestimmte Lebensmittel sich auf unseren Blutzuckerspiegel auswirken). Durch die Reaktion mit Zucker (Glykämie) kann Akne-Bildung begünstigt und dein Hautbild verschlimmert werden.
  • Kuhmilch enthält Hormone, die für Akne eine echte Herausforderung sein können und deine Krankheit ausbrechen lassen oder sie verschlechtern können. Heute gibt es viele gesunde und leckere Alternativen wie Reis- oder Hafermilch, so dass du nicht auf deinen Cappuccino oder dein morgendliches Müsli verzichten musst.

Was deine Haut stattdessen braucht:

  • Vitamine, vor allem A und B5, sind besonders wichtig für dich. Vitamin A reduziert die Talgproduktion und ist in Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis und Spinat enthalten. Vitamin B5 ist für ein gesundes Hautbild verantwortlich und kommt unter anderem in Grünkohl, Feldsalat und Sesam vor.
  • Zink und Selen sind ideal zur Behandlung deiner Akne geeignet. Zink wirkt antibakteriell und mobilisiert das Vitamin A in der Leber. Ganz leicht aufnehmen kannst du es durch Kürbiskerne, Leinsamen, Hülsenfrüchte oder Haferflocken. Selen ist in Paranüssen, Reis, roten Linsen oder Brokkoli enthalten. Durch seine antioxidative Wirkung hilft es bei der Beseitigung zellschädigender freier Radikale und unterstützt die Bildung von Abwehrzellen im Körper.
  • Omega-3-Fettsäuren hemmen Entzündungen, kurbeln den Hautstoffwechsel an und klären deine Haut. Außerdem sind sie ein wahrer Mood-Booster. Du findest sie in kleineren Mengen in Lein- und Rapsöl, aber vor allem auch in Fisch. Fischölkapseln als Nahrungsergänzungsmittel sind das ideale Hilfsmittel, wenn du deinen Omega-3-Fettsäuren-Haushalt aufbauen willst


Mit den richtigen Ernährung gegen Rosazea

Die chronisch entzündliche Erkrankung der Gesichtshaut verläuft meist in Schüben. Unebenheiten, Rötungen, Pickel und erweiterten Blutgefäße treten oft hellrot leuchtend auf. Es gibt dafür unterschiedliche Auslöser, einer davon ist die Ernährung. Aber worauf solltest du achten?

Lebensmittel, die deine Haut „entflammen“ lassen:

  • Gefäßerweiternde Lebensmittel wie Kaffee und grüner Tee und scharf gewürzte Speisen oder Lebensmittel, die Capsaicin enthalten, führen bei Rosazea oft zu einer Verschlechterung des Hautbildes. Denn diese Nahrungsmittel regen die Durchblutung an und erweitern die empfindlichen Blutgefäße im Gesicht. Das fördert zusätzliches Jucken oder Brennen und führt zu Rötungen.
  • Histaminreiche und fermentiere Lebensmittel sind nicht gut für deine Haut geeignet und können zu anfallsartigen Rötungen führen. Viel Histamin ist beispielsweise in geräuchertem Fleisch, Erdbeeren, Parmesan oder Rotwein enthalten. Zu den fermentierten Lebensmitteln zählt zum Beispiel Sauerkraut, Kimchi oder Joghurt.
  • Alkohol erweitert die Blutgefäße und kann einen Schub auslösen. Besonders regelmäßiger Konsum setzt deiner Haut langfristig zu. Alkoholfreie Alternativen sind also ein wichtiger Schritt zu gesünderer Haut.
  • Fettreiche Lebensmittel wie Chips oder gesalzene Nüsse können zu zusätzlichen Hautentzündungen führen, weil sie einen hohen glykämischen Wert haben. Zwar sind solche Snacks oft verführerisch, aber es gibt viele gesündere Alternativen, die dich und deine Haut langfristig glücklicher machen.
  • Zucker führt zu Entzündungen und schädigt deine Hautgesundheit. Wie auch bei den anderen Hautkrankheiten beschrieben: es lohnt sich auf Zucker zu verzichten.

Welche Ernährung dir bei Rosazea gut tut:

  • Ballaststoffe aus gesunden Nahrungsmitteln wie Vollkorn, Gemüse, Fisch oder Bohnen stärken deine Darmflora. Das ist wichtig, denn der Darm sorgt für ein stabiles Immunsystem und hilft Hautentzündungen vorzubeugen.
  • Histaminärmere Lebensmittel können problemlos histaminreiche Produkte ersetzen. Weißer Pfeffer ist die ideale Alternative zu schwarzem Pfeffer, Parmesan kann durch jungen Gouda ersetzt werden und milderer Kochschinken tut deiner Haut viel besser als Räucherschinken. So bleibt der Genuss nicht auf der Strecke, während du deine Haut dabei unterstützt, sich selbst zu schützen.
  • Alles auf mittlere Temperatur, da Rosazea stark auf extreme Temperaturen reagiert. Sowohl heiße als auch kalte Speisen und Getränke regen die Durchblutung und somit die Erweiterung der Blutgefäße an. „Nur lauwarm“ gilt für dich also nicht nur in der Dusche, sondern auch auf dem Teller.
  • Gesunde Fette, also Omega-3-Fettsäuren aus Fisch oder mehrfach ungesättigte Fette. Ungesalzene Nüsse, Eiweiß aus Hülsenfrüchten und hochwertige pflanzliche Öle helfen deiner Haut in Balance zu kommen und wieder zu strahlen.


Gesundes Essen für eine gesunde Haut

Eine Hautkrankheit kann eine Belastung sein, vor allem wenn die Symptome einfach nicht weggehen wollen. Mit unseren Ernährungs-Tipps sorgst du für ein schönes Hautbild und kannst deine Erkrankung langfristig lindern. Denn eine ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Schritt, um Haut und Seele in Balance zu bringen. Dabei ist ein Guilty Pleasure, ein bisschen Soul Food oder hier und da ein Cheat Meal erlaubt – denn auch bei der Ernährung geht es um die richtige Balance.